Nachhaltigkeit beim Druck?

  Tinte ist eine der ältesten Substanzen der Welt – Schon im Jahr 3000 v. Chr. wurde in Ägypten, und 400 Jahre später in China, Tinte aus Ruß und Gummiwasser hergestellt. Das Bindemittel stammte aus dem natürlich gewonnen Rohstoff Baumharz. Erst 1000. v.Chr. ersetzte der Ferne Osten die Tinte durch Tusche. Diese besteht aus dem Ruß verbrannter Nadelholzkohle, Lampenöl und einem mit Gelatine vermischten Leim. Je nach Zugabe von Wasser, wird die gewünschte Deckgraft erreicht. Das Verfahren wir noch heute in der Kalligrafie angewendet. Der aktuelle Marktführer in der „Druckerbranche“ ist China. Trotz der Distanz und den daraus entstehenden Transportkosten,…

Alternative Papierprodukte

Alles beginnt mit meinem vollen Bücherregal. Über sechs Regalbretter hinweg erstrecken sich sowohl dick gebundene, mit einem Umschlag versehene Druckwerke als auch schlanke Taschenbücher. Darunter befinden sich unter anderem Werke aus dem Fantasy-Genre wie die Geschichte „Die 13½ Leben des Käpt’n Blaubär“ von Walter Moers. Daneben (teils abgenutzte) Schulbuchlektüren, wie der bekannte „Faust“ von Johann Wolfang von Goethe und Friedrich Dürrenmatts Werk „Der Besuch der alten Dame“. Eine Regalreihe ist mit alten Werken des Autors Jules Verne und Buchtiteln von Max Frisch belegt. In der ein oder anderen Lücke finden sich Liebesromane sowie Zeichen- oder Notizbücher wieder. Um ehrlich zu…

Wie „Matabooks“ die Nachhaltigkeit in der Buchbranche wachsen lässt

Seit einigen Jahren hält der Nachhaltigkeitsgedanke auch in der Buchbranche Einzug. Dessen Relevanz kann nicht mehr bestritten werden. Trotzdem verläuft der Prozess eher zäh – begegnet der Mensch Veränderung bekannter Weise mit Trägheit und Skepsis. Gerade in Zeiten der Schnelllebigkeit schenkt ein gutes Buch einen wertvollen Moment der Entspannung. Das Gefühl, eine Seite nach der anderen umzublättern und in aufregende Geschichten einzutauchen, wirkt beruhigend und wohlwollend. Wer nachhaltig leben möchte, gerät hier allerdings in einen Zwiespalt, denn Nachhaltigkeit und Bücher stehen aufgrund der Art und Herstellung letzterer in gewissem Widerspruch. Die Frage ist also: Welche Möglichkeiten gibt es, dem Printmedium Buch treu zu bleiben und dennoch nachhaltig zu agieren?

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Die Nachhaltigkeitspolitik der Verlage: Schutzfolie – notwendig oder verzichtbar?

Die Plastikmüll-Debatte und die Kritik am Einsatz unnötiger Verpackungen ist inzwischen allgegenwärtig. Das zunehmende Umweltbewusstsein unserer Gesellschaft hat dazu geführt, dass in einigen Lebensbereichen bereits ein Umdenken stattgefunden hat. Vor allem im Lebensmittelhandel hat man die Notwendigkeit zu Handeln erkannt und Maßnahmen eingeleitet, um den Einsatz von Plastik zu reduzieren und auf unnötige Verpackungen zu verzichten. Auch Verlage sind sich inzwischen ihrer Rolle in der Nachhaltigkeitspolitik bewusst und haben sich dazu entschlossen den Unmengen an Abfall, die durch die Plastikfolie anfallen, den Kampf anzusagen.

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